Informationen ...
... für Schüler, Schülerinnen und Eltern
Unsere Schule ...
... ist eine allgemeinbildende weiterführende Schule der Sekundarstufe I. Sie baut auf den Lern- und Sozialerfahrungen der Grundschule auf und führt die Schülerinnen und Schüler in einem 6-jährigen Bildungsgang zum Sekundarabschluss I - Mittlerer Schulabschluss (Fachoberschulreife).
Das Ereichen des Mittleren Schulabschlusses mit Qualifikationsvermerk berechtigt zum Besuch der gymnasialen Oberstufe des Gymnasiums, der Gesamtschule und des Berufskollegs.
Die Schülerinnen und Schüler unserer Schuler können ihren Bildungsweg sowohl in einer Berufsausbildung als auch in berufs- und studienbezogenen Bildungsgängen der Sekundarstufe II fortsetzen.
Unser Kollegium setzt sich im Schuljahr 2011/12 aus insgesamt 26 Lehrerinnen und Lehrern zusammen, deren Fächerkombinationen hier zu ersehen sind.
Die Erprobungsstufe
Die Klassen 5 und 6 stellen als Erprobungsstufe eine pädagogische Einheit dar. Von Klasse 5 nach Klasse 6 gibt es also keine Versetzung.
Die Schüler gewöhnen sich während dieser beiden Jahre an die neue Umgebung, an das Fachlehrersystem mit einer Klassenlehrerin und/oder einem Klassenlehrer, an Vertretungen und an die Arbeitsweise der Realschule.
Der sorgfältigen Beobachtung der Schülerinnen und Schüler dienen vierteljährlich stattfindende Beratungen aller in den Klassen 5 und 6 unterrichtenden Lehrerinnen und Lehrer. Hierbei sollen gemeinsam mit den Grundschullehrerinnen und -lehrern Ursachen etwaiger Lernschwierigkeiten und Verhaltensauffälligkeiten erkannt und in Zusammenarbeit mit dem Elternhaus überwunden werden.
Alle Schülerinnen und Schüler nehmen in den Klassen 5 und 6 am Förderunterricht teil, um bei Bedarf an das Niveau der Klasse in den Fächern Deutsch, Mathematik oder Englisch herangeführt zu werden oder sich mit besonderen Problemen der Fächer zu beschäftigen.
Im Rahmen unserer Möglichkeiten werden Schülerinnen und Schüler mit Lese-Rechtschreib-Schwächen (LRS) gefördert.
Am Ende der Erprobungsstufe entscheidet die Klassenkonferenz über den Verbleib der Schülerin/des Schülers an der Realschule. Die Verweildauer in der Erprobungsstufe beträgt maximal 3 Jahre.
So könnte ein Stundenplan der Klasse 5 aussehen:
Differenzierung in der Realschule
In der Klasse 6 wird als zweite Fremdsprache Französisch eingeführt. Die Note im Fach Französisch am Ende der Erprobungsstufe ist positiv versetzungswirksam, das heißt, sie kann zum Ausgleich herangezogen werden.
Viele Schüler nutzen an unserer Schule die Chance, Französisch von der Klasse 6 bis einschließlich Klasse 10 zu lernen. Sie haben dann beim Übergang in die Sekundarstufe II eines Gymnasiums, einer Gesamtschule oder einer Kollegschule mit gymnasialer Oberstufe die zweite Fremdsprache bereits abgedeckt. Schülerinnen und Schüler, die bei uns Französisch in Klasse 10 mit mindestens ausreichenden Leistungen abgeschlossen haben, können in der Oberstufe mit nur einer Fremdsprache zum Abitur gelangen.
Schülerinnen und Schülern, die bei uns Französisch abgewählt haben, ist der Weg in die gymnasiale Oberstufe nicht verwehrt. Sie wählen in der Oberstufe eine zweite Fremdsprache und führen diese bis zum Abitur fort.
Vor der Wahl des weiteren schriftlichen Faches an unserer Schule werden Eltern und Schüler ausführlich über die Möglichkeiten, die unsere Schule bietet, informiert und beraten.
Die Neigungsdifferenzierung sieht in den Klassen 7 bis 10 Schwerpunktbereiche vor, unter denen der Schüler entsprechend seiner Neigungen wählen kann.
An unserer Schule werden die folgenden Bereiche angeboten: Fremdsprachen (Französisch),Naturwissenschaften (Biologie oder Chemie), Sozialwissenschaften und Informatik
Mittlerer Schulabschluss
Unsere Schule vermittelt den Mittleren Schulabschluss (früher: Fachoberschulreife). Dieser Schulabschluss eröffnet viele Möglichkeiten:
- Der Mittlere Schulabschluss berechtigt zum Eintritt in eine qualifizierte Lehre, die in Verbindung mit fachspezifischer Fortbildung berufliche Aufstiegsmöglichkeiten erschließt.
- Eintritt in die Mittlere Beamtenlaufbahn sowie in verantwortungsvolle erzieherische und soziale Berufe.
- Besuch einer Kollegschule mit zum Beispiel 2-jähriger Höherer Handelsschule oder anderer Fachoberschulen. Der erfolgreiche Abschluss eines Weiterbildungskollegs ist oftmals Voraussetzung für den Eintritt in gehobene Berufe in Verwaltung, Handel, Gewerbe und Industrie.
- Besuch der Sekundarstufe II eines Gymnasiums, einer Gesamtschule oder einer Kollegschule mit gymnasialer Oberstufe. Voraussetzung ist das Erreichen des Mittleren Schulabschlusses mit Qualifikationsvermerk (mindestens befriedigende Leistungen in den Fächern Deutsch, Mathematik, Englisch und den Fächern der Gruppe II - Erdkunde, Geschichte etc.)
Unsere Schülerinnen und Schüler finden - und fanden auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten - immer gute Anstellungsmöglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt.
Einige unserer Schülerinnen und Schüler besuchen anschließend ein Gymnasium oder die gymnasiale Oberstufe einer Kollegschule und machen dort das Abitur.
Wir sind berechtigt, den Schülerinnen und Schülern, die den Mittleren Schulabschluss (die Fachoberschulreife) nicht erreicht haben, einen dem Hauptschulabschluss gleichwertigen Abschluss zu erteilen.
Berufswahlvorbereitung
Ab Klasse 8 findet in enger Zusammenarbeit mit der Berufsberatung die Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler auf die Berufswahl statt.
- Information der Schülerinnen und Schüler über Berufswahl- und Weiterbildungsmöglichkeiten
- Betriebserkundungen
- Schülerbetriebspraktika
- Bewerbungsseminare
- Beratungsstunden
Kompetenzcheck
An unserer Schule führte im Schuljahr 2010/2011 erstmalig die Firma HRmatic aus Köln ein Kompetenzfeststellungsverfahren zur Berufswahlvorbereitung für die 8er Klassen durch.
Es geht bei dem Verfahren um eine frühzeitige Berufsorientierung. Die Schüler sollen ihre Stärken und Schwächen erkennen, erste Ideen zur Berufswahl sammeln und ihre Berufswünsche - falls vorhanden - mit ihren Fähigkeiten abgleichen.
Die Testverfahren sind denen aus den meisten Einstellungstests ähnlich: Selbstpräsentation, Interessen-Struktur-Test, Konzentrationstest, Grundintelligenztest und Persönlichkeitstest.
Getestet und beraten wird in kleinen Gruppen. Es gibt einen Ergebnisbericht für jeden Schüler und ein 30minütiges Feedbackgespräch am Nachmittag mit dem Schüler und den Eltern.
Besonderheiten unserer Schule
Eine „kleine Schulreform", mit der Kinder, Eltern und Lehrer auf Anhieb einverstanden waren, ist an der Käthe-Kollwitz-Realschule in Aldenhoven mit dem Beginn des Schuljahres 2010-2011 eingeführt worden. Eine Unterrichtsstunde dauert nun 60 Minuten statt wie bisher 45 Minuten. Daher gibt es maximal 5 Unterrichtsstunden. Das bedeutet weniger Unterrichtsfächer am Tag und auch weniger Stress.Kinder und Eltern profitieren insbesondere von dieser Unterrichtsreform, weil der manchmal viele Kilo schwere Inhalt des Tornisters deutlich leichter wird. In diesem Punkt sind unsere Schüler ohnehin schon besser dran. Auf Grund des an unserer Schule praktizierten Lehrerraumprinzips wird im jeweiligen Unterrichtsraum eine gewisse Menge an Fachbüchern bereitgestellt, die Schüler müssen also einige Schulbücher nicht mitbringen.
Wir bieten in Zusammenarbeit mit unserer Schulpsychologin eine Beratung im Bereich „praktische Psychologie" an. In Einzel- oder Gruppengesprächen können hier viele Probleme gelöst werden.
Sollte bei Ihrem Kind eine Lese-Rechtschreibeschwäche festgestellt werden, so wird eine speziell ausgebildete Kollegin die Betreuung und Beratung übernehmen.
Zusätzlich zum normalen Unterrichtsangebot bieten wir freiwillige Arbeitsgemeinschaften an:
- Fußball für Jungen und Mädchen
- Gartenbau im eigenen Schulgarten
- Selbstbehauptung für Mädchen
- Schulband
- Technik
- Tischtennis
- Kreatives Gestalten
- Taekwondo
Für die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 und 6 bieten wir nach dem Unterricht von montags bis donnerstags eine Hausaufgabenbetreuung an.
Zu Beginn des Schuljahres 2010-2011 wurde unsere Mensa in Betrieb genommen. In der ersten Pause gibt es dort Snacks, in der zweiten Pause auf Wunsch warmes Mittagessen.
Betriebsbesichtigungen, Ausflüge und Exkursionen - z.B. in den Aachener Wald, in den Kölner Zoo, ins Käthe-Kollwitz-Museum Köln, zum RWE und ins Technologiezentrum - haben ihren festen Platz im Schulleben.
Seit Oktober 2008 gibt es an unserer Schule einen deutsch-französischen Schüleraustausch mit dem College Charles de Foucauld in Albert, der französischen Partnerstadt von Aldenhoven. Schülerinnen und Schüler, die Französisch als Differenzierungsfach wählen, haben hier die Gelegenheit das Erlernte praktisch anzuwenden.
In der Tradition des Rheinlandes feiern wir an Weiberfastnacht mit allen Schülern Karneval. In den letzten Jahren wurde eine Sitzung mit musikalischen Beiträgen, Tänzen, Büttenreden und Spielen aus allen Klassen vorbereitet und mit großem Erfolg durchgeführt.Die Art und Weise der Feier sowie die Teilnehmerzusammensetzung wird von Jahr zu Jahr überdacht.
An der jährlich stattfindenden Aldenhovener „Martinusaktion" beteiligen sich unsere Schülerinnen und Schüler tatkräftig und hochmotiviert. Durch den Martinuslauf der Käthe-Kollwitz-Realschule kommen seit Jahren hohe Summen zusammen. Die regelmäßige Unterstützung der Hilfsaktion, in deren Kontext sich die Schüler im Unterricht auch intensiv mit dem jeweiligen Zielland auseinander setzen, findet in der Aldenhovener Bevölkerung großen Anklang.
Unser Förderverein unterstützt uns bei unseren schulischen Aktivitäten. Der Förderverein ermöglicht uns die Umsetzung zusätzlicher Wünsche.
Dies sind zum Beispiel:
Anschaffungen für die Pause (Bälle, Seilchen etc.)
Anschaffung von Musikgeräten,
Anschaffung von Computern,
Kauf von Büchern,
Unterstützung bei Klassenfahrten u.v.m.




